Discovering – Part 3

Nach über einem Jahr Leben und Alltag in Rundu wuchs in uns der Wunsch nach ein wenig Luxus. Kapstadt bietet sich an. Von Windhoek zwei Stunden Flug – also praktisch...

Nach über einem Jahr Leben und Alltag in Rundu wuchs in uns der Wunsch nach ein wenig Luxus. Kapstadt bietet sich an. Von Windhoek zwei Stunden Flug – also praktisch um die Ecke.

Am Flughafen nahmen wir unser Mietauto entgegen. Klein und preiswert. Während Hene souverän über den fünfspurigen Freeways kurvte, war Lea froh nicht fahren zu müssen und konnte endlich all die Verkehrszeichen der SADC (Staatenverbund des südlichen Afrika) bestaunen, welche man in ganz Namibia nicht findet, aber trotzdem an der theoretischen Fahrprüfung aufsagen muss.

Die Metropole ist sensationell, zwischen Tafelberg und Ozean gelegen und zu bestaunen gibt es einiges. Hafenviertel, geschichtsträchtige Long Street, muslimisches Viertel, Botanischer Garten, Aussichtshügel und Aquarium.

Einen Tag verbrachten wir auf der Cape Halbinsel und besuchten das Cape of Good Hope. Auch einen Ausflug ins naheligende Weinland durfte nicht fehlen. Zwischen grünen Hügeln, Passstrassen und Seen fühlten wir uns wie in der Schweiz.
Die Einkaufsliste war gross. Qualitativ gute Schuhe, Hosen und weitere Kleidungsstücke mussten her. Nach einem Jahr relativ konsumarmen Lebens waren wir dann aber doch froh, diese Einkäufe innerhalb kurzer Zeit in einer der riesigen Shoppingmalls erledigt zu haben.
Auch kulinarisch liessen wir uns verwöhnen. Ein warmes Gipfeli zum Frühstück, indische Küche, äthiopische Spezialitäten, Kebab, frische Meeresfrüchte und Fisch. Unsere Regel, in der Woche nichts zu essen, was es in Rundu auch gibt, liess sich problemlos umsetzen.
Eine ganz andere Welt als das Leben in Rundu. Wir haben es genossen. Trotzdem war es dann auch wieder schön, nach langer Autofahrt von Windhoek wieder zurück in Rundu, – the place to be, zu sein.

XML-Datei nicht vorhanden